Tamagotchi, Swatch und was Plattformen wollen

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The Underground World of Tamagotchi Collectors
Alyssa Bereznak / The Ringer, Lesedauer 12 Minuten

Tamagotchi, das eiförmige, digitale Haustier, war eine der erfolgreichsten Spiele-Erfindungen der 90er Jahre. Heute wird es in kleinen Mengen nur noch für den japanischen Markt produziert. Eine eingeschworene, weltweite Fangemeinde hilft sich gegenseitig über diesen Mangel hinweg.

SwatchOS: Not A Smart Decision
Jean‐Louis Gassée / Monday Note, Lesedauer 7 Minuten

Wenn die Zahlen von Analysten stimmen, ist Apple nach Gewinn zum zweitgrößten Hersteller für Armbanduhren geworden. Während sich die Apple Watch also gewinnbringend verkauft, schrumpft die Schweizer Uhrenindustrie weiter. Mit einiger Verspätung und großen Ambitionen will Swatch jetzt in den Smartwatch-Markt eintreten.

Platform Companies Are Becoming More Powerful — but What Exactly Do They Want?
John Herrman / The New York Times, Lesedauer 6 Minuten

Erfolgreiche Plattformen wie Google, Airbnb, Uber und Amazon haben die Tendenz vom Wegbereiter zum Wächter über die Teilhabe an Transaktionen zu werden. Sie sind konsequent, experimentierfreudig und ignorieren die Welt außerhalb ihrer Mauern. Ihr wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Einfluss wird weiter wachsen. Die Spannungen die ihr Handeln verursacht auch.

RT @botlistco: Rorschach Test: Learn more about your personality (@taell_me) #personal

RT @daisyowl: if you ever code something that “feels like a hack but it works,” just remember that a CPU is literally a rock that we tricked into thinking

RT @SortaBad: If I accomplish nothing else this weekend, I know that at least I ruined a Papa John’s employee’s day

Entflechtung, Statistiküberdruss und das neue Disney

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The Great Unbundling
Ben Thompson / Stratechery, Lesedauer 13 Minuten

Was ist die wichtigste Konsequenz des Internets für die Medienwelt? Die Distributionskosten wurden auf nahezu null reduziert. Auf das Fernsehen wirkte sich dieser Umbruch bisher wenig aus. Ein Grund war das attraktive Gesamtpaket aus Sparten wie Live-Sport, Storytelling und Nachrichten. Die Entflechtung dieses Bündels ist jedoch im vollen Gange.

How statistics lost their power – and why we should fear what comes next
William Davies / The Guardian, Lesedauer 27 Minuten

Eine Ursache für den grassierenden Statistiküberdruss ist nicht zuletzt der Aufstieg der Data Science. Im Gegensatz zur Statistik sammelt man hier Daten bevor man Fragen stellt. Einblicke in die Psychologie großer Teile der Bevölkerung gehören dabei zu den innovativsten Möglichkeiten.

The Next Disney Will Come from China and Its Name Is Tencent
Jonathan Pan / Backchannel, Lesedauer 8 Minuten

Das neue Disney könnte aus China kommen. Der Ursprung des Tencent Konzerns gründete in der Welt der Textnachrichten. Seinen rasanten Aufstieg verdankt er vor allem dem Verkauf von virtuellen Gütern. Ein Geschäftsmodell das in einem ursprünglich von Raubkopien geprägten Markt sehr gut funktioniert.

RT @Mikavaa: Hey, psssst: Here’s a first glance inside the creepy cave of our upcoming virtual reality multiplayer game.

Zeitungen, Leser und die Fähigkeiten Künstlicher Intelligenz

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The IT Era and the Internet Revolution
Ben Thompson / Stratechery, Lesedauer 11 Minuten

Man kann weder die Sozialen Netzwerke, Suchmaschinen noch die Fehler der Verleger für den Niedergang der Zeitungen verantwortlich machen. Ihr Geschäftsmodell basierte auf der Kontrolle von Verbreitungswegen, die sich radikal verändert haben. Ein Vorgeschmack auf die langfristigen Auswirkungen die das Internet auf unsere Gesellschaft hat.

What I learned from seven years as the Guardian’s audience editor
Chris Moran, Lesedauer 5 Minuten

Algorithmen, Sprachverarbeitung und eine Menge an Onlineartikeln als journalistische Rohstoffquelle genügen um automatische Nachrichtenseiten zu betreiben. Viele Leser können sie von menschengemachten Seiten nicht unterscheiden. Es gibt jedoch gute Gründe, warum wir die Nachrichten nicht den Maschinen überlassen können. Der Wert redaktioneller Arbeit liegt im richtigen Umgang mit dem Wissen über das Leseverhalten.

What Artificial Intelligence Can and Can’t Do Right Now
Andrew Ng / Harvard Business Review, Lesedauer 4 Minuten

Künstliche Intelligenz hat zwar ein großes Potential aber vorerst keine magischen Fähigkeiten. Momentan arbeiten erfolgreiche Anwendungen meist auf der Grundlage des Überwachten Lernens, das eine simple Eingabe mit einer simplen Ausgabe verknüpft. Immerhin wird das reichen um viele einfache, mentale Tätigkeiten in naher Zukunft zu automatisieren – eine große Menge an Daten vorausgesetzt.

Menschliche Meme, journalistische Werte und was du von der CD-ROM lernen kannst

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Ken Bone and the 4 Stages of Viral Fame
Madison Malone Kircher / Select All, Lesedauer 6 Minuten

Ein menschliches Meme zu werden, kann man nicht planen. Es passiert einfach. Wer eine exzentrische Persönlichkeit mitbringt und schnell ein großes Medieninteresse wecken kann hat die besten Voraussetzungen dafür. Mit ein bisschen Glück oder Pech startet eine Karriere, die sich in vier Phasen einteilen lässt.

Journalistic and economic values are, unfortunately, not correlated. For Now.
Frederic Filloux / Monday Note, Lesedauer 7 Minuten

Der Preis für digitale Werbung ist vor allem von der Positionierung abhängig. Die Qualität des Contents, in dessen Umfeld die Anzeigen geschaltet werden, spielt kaum eine Rolle. Algorithmen handeln in Echtzeit einen großen Teil der Werbeflächen. Sie machen keinen Unterschied zwischen Verschwörungstheorien und auf intensiver Recherche basierenden Artikeln.

How VR and the CD-ROM have more in common than you might think
Rowland Manthorpe / Wired UK, Lesedauer 7 Minuten

Wer Mitte der 90er Jahre Text, Audio, Bild und Video interaktiv verbinden wollte setzte auf die CD-ROM – ohne Zweifel das Medium der Zukunft! 20 Jahre später ist offensichtlich warum sich Online-Inhalte durchgesetzt haben. Doch was hat das alles mit VR zu tun?

RT @vine: Leave a light on

RT @martinhoffmann: Vine is dead because of Snapchat. And because of GIPHY.

Videobrillen, Amateure und Assistenten

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Snapchat Spectacles and the Future of Wearables
Ben Thompson / Stratechery, Lesedauer 10 Minuten

Dem heute noch unverzichtbaren Smartphone blüht vielleicht das gleiche Schicksal wie dereinst dem PC. Es könnte deutlich an Relevanz für unseren Alltag verlieren. Sicher wird es weiterhin mobile Geräte geben, die sehr viel Dinge sehr gut können. Aber müssen wir sie deshalb die ganze Zeit mit uns herumtragen?

The Internet Trends Toward Crap
Brian Feldman / Select All, Lesedauer 7 Minuten

Wir, die Nutzer des Internets, sind Amateure. Wir bevorzugen Verfügbarkeit gegenüber Qualität und Komfort gegenüber Funktionalität. Das Hier und Jetzt ist uns wichtiger als Perfektion. Den daraus resultierenden Trend zum Hässlichen, halten auch große Technologiefirmen nicht auf.

Google and the Limits of Strategy
Ben Thompson / Stratechery, Lesedauer 10 Minuten

Google reagiert mit einer exklusiven Plattform für seinen Assistenten auf den Wandel der Nutzergewohnheiten. Denn geschlossene Systeme, die auf Hardware oder Sozialen Netzwerken basieren, haben den Browser als offenes Fenster zum Web abgelöst. Gleichzeitig soll so der Übergang ins “AI first” Zeitalter gelingen.